Hundesteuer Köln 2026
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Kurze Antwort
Köln setzt für einen Hund 174 € Hundesteuer pro Jahr fest.
Für jeden Hund, der in Köln gehalten wird, fällt Hundesteuer an. Die folgenden Abschnitte zeigen die Sätze aus der Satzung, ordnen sie im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen ein und erklären Ermäßigungen und Fristen.
So hoch ist die Hundesteuer in Köln
| Hund | Hundesteuer pro Jahr |
|---|---|
| Erster Hund | 174 € |
| Zweiter Hund | 174 € |
| Jeder weitere Hund | 174 € |
| Listenhund (gefährlicher Hund) | 174 € (kein Aufschlag) |
| Steuermarke | ja |
Deine Hundesteuer in Köln
Hundesteuer pro Jahr in Köln
Quelle: Satzung · Stand 5. Satzung zur Änderung vom 17.12.2025 (Ratsbeschluss 16.12.2025, bekanntgemacht 18.12.2025)
Verbindlich ist dein Steuerbescheid. Ermäßigungen laut Satzung sind nicht eingerechnet. Listenhunde rechnet der Rechner mit ihrem eigenen Satz; ob sie bei der Staffel mitzählen, regelt die Satzung.
Die Kosten im Alltag
Auf den Monat umgelegt kostet ein Hund in Köln 14,50 € Steuer, am Tag sind es 0,48 €. Festgesetzt wird die Steuer aber für das Kalenderjahr; ob du sie auf einmal oder in Raten zahlst und zu welchen Terminen, steht in deinem Steuerbescheid.
Über mehrere Jahre summiert sich das: Bleibt die Satzung unverändert, zahlst du für einen Hund in fünf Jahren 870 € und in zehn Jahren 1.740 €. Ändert der Rat die Sätze, ändern sich auch diese Summen.
Mit einem zweiten Hund zahlst du in Köln zusammen 348 € im Jahr, also 174 € zusätzlich. Bei drei Hunden sind es 522 €.
Wie teuer ist Köln?
In einer Stadt der Größe von Köln (rund 1.025.523 Einwohner) gelten dieselben Grundregeln wie in kleinen Gemeinden. Nur die Beträge und Verfahren unterscheiden sich.
Unter den 7 Städten in Nordrhein-Westfalen, deren Satzung wir ausgewertet haben, liegt der mittlere Satz für den ersten Hund bei 160 €. Köln liegt damit über diesem Wert. Über alle 17 erfassten Städte in Deutschland liegt der Median bei 150 €; der niedrigste Satz beträgt 90 €, der höchste 174 €.
Mehrere Hunde in Köln
Die Staffel richtet sich nach der Zahl der Hunde im selben Haushalt. Maßgeblich ist, wie viele Hunde gleichzeitig gehalten werden, nicht welcher Hund zuerst da war.
In Köln gilt laut Satzung: Einheitssatz 174 € jährlich für jeden gehaltenen Hund, keine Staffelung nach Anzahl (Fassung ab 01.01.2026)
Listenhunde in Köln
Köln verlangt für Listenhunde keinen erhöhten Steuersatz.
Die Satzung kennt keinen erhöhten Satz für gefährliche Hunde; gefährliche Hunde und Hunde bestimmter Rassen nach dem Landeshundegesetz NRW sind zusätzlich beim Ordnungsamt anzumelden bzw. erlaubnispflichtig (ordnungsrechtlich, nicht steuerlich).
Welche Hunde in Nordrhein-Westfalen als gefährlich gelten und welche Pflichten dann gelten, regelt das Landesrecht. Regeln in Nordrhein-Westfalen
Landesrecht für Hunde in Köln
Die Hundesteuer regelt Köln selbst, die Hundehaltung dagegen das Land. Maßgeblich ist in Nordrhein-Westfalen die Vorschrift „Hundegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen“.
Auf der Liste in Nordrhein-Westfalen stehen 14 Rassen, zum Beispiel Pittbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier. Steuerlich zählt aber, wie die Satzung von Köln gefährliche Hunde bestimmt.
Eine Haftpflicht für jeden Hund schreibt Nordrhein-Westfalen nicht zwingend vor. Das Landesrecht regelt sie so: gefährliche Hunde (§ 3), Hunde bestimmter Rassen (§ 10) und große Hunde ab 40 cm Widerristhöhe oder 20 kg (§ 11 Abs. 2 i. V. m. § 5 Abs. 5). Sinnvoll ist sie trotzdem, weil du nach § 833 BGB für Schäden deines Hundes auch ohne eigenes Verschulden haftest.
Ermäßigungen und Befreiungen
Steuerfrei laut Satzung:
- Assistenzhunde im Sinne des § 12e Abs. 3 BGG (§ 4 Abs. 1 Nr. 1)
- Rettungshunde mit anerkannter Ausbildung und Prüfung bei einer anerkannten Hilfsorganisation (Nr. 2)
- Hunde direkt aus den Tierheimen Köln-Dellbrück, Köln-Zollstock oder Köln-Ostheim: 24 Monate, bei Hunden ab 8 Jahren bis zum Lebensende (Nr. 3)
Ermäßigt laut Satzung:
- auf Antrag 60 € jährlich für einen Hund bei laufender Hilfe zum Lebensunterhalt (3. Kap. SGB XII) oder Grundsicherung im Alter/bei Erwerbsminderung (4. Kap. SGB XII); jeweils 36 Monate, verlängerbar (§ 3 Abs. 2); nicht für Bürgergeld-/SGB-II-Bezug laut Service-Seite
Welche Nachweise nötig sind und ab wann eine Ermäßigung gilt, regelt die Satzung; bei Fragen hilft das Steueramt.
Hund in Köln an- und abmelden
- Zuständig: Stadt Köln, Steueramt
- Frist: innerhalb von vier Wochen nach Aufnahme bzw. Zuzug; bei eigenem Wurf innerhalb von vier Wochen, nachdem der Hund sechs Monate alt geworden ist (§ 8 Abs. 1)
- Online: Online-Dienst der Stadt
Abmelden musst du den Hund, wenn er stirbt, abgegeben wird oder du wegziehst. Zu viel gezahlte Steuer wird in der Regel anteilig erstattet.
Quelle und Stand
- Rechtsgrundlage
- Hundesteuersatzung der Stadt Köln vom 19. Dezember 2003 in der Fassung der 5. Änderungssatzung vom 17.12.2025
- Fassung
- 5. Satzung zur Änderung vom 17.12.2025 (Ratsbeschluss 16.12.2025, bekanntgemacht 18.12.2025)
- Abgerufen am
- 22.10.2026
§ 3 (1) Die Steuer beträgt jährlich für jeden gehaltenen Hund 174,00 EUR.
Fragen und Antworten zu Köln
Wie hoch ist die Hundesteuer in Köln 2026?
Im Jahr 2026 verlangt Köln für den ersten Hund 174 €. Einen erhöhten Satz für Listenhunde kennt die Satzung nicht. Grundlage ist die Hundesteuersatzung der Stadt Köln vom 19. Dezember 2003 in der Fassung der 5. Änderungssatzung vom 17.12.2025. Fassung: 5. Satzung zur Änderung vom 17.12.2025 (Ratsbeschluss 16.12.2025, bekanntgemacht 18.12.2025).
Was kostet ein zweiter Hund in Köln?
In Köln kostet der zweite Hund genauso viel wie der erste: 174 € im Jahr. Einen Aufschlag für mehrere Hunde gibt es nicht. Laut Satzung: Einheitssatz 174 € jährlich für jeden gehaltenen Hund, keine Staffelung nach Anzahl (Fassung ab 01.01.2026).
Muss ich als Rentner in Köln Hundesteuer zahlen?
Das Alter allein ist in Köln kein Grund für eine Ermäßigung: In den Ermäßigungs- und Befreiungsregeln der Satzung kommt es nicht vor. Möglich ist eine Ermäßigung für auf Antrag 60 € jährlich für einen Hund bei laufender Hilfe zum Lebensunterhalt (3. Kap. SGB XII) oder Grundsicherung im Alter/bei Erwerbsminderung (4. Kap. SGB XII); jeweils 36 Monate, verlängerbar (§ 3 Abs. 2); nicht für Bürgergeld-/SGB-II-Bezug laut Service-Seite. Ob ein Antrag nötig ist, steht in der Satzung beim jeweiligen Punkt.
Für welche Hunde muss man in Köln keine Hundesteuer zahlen?
Steuerfrei sind in Köln laut Satzung: Assistenzhunde im Sinne des § 12e Abs. 3 BGG (§ 4 Abs. 1 Nr. 1), Rettungshunde mit anerkannter Ausbildung und Prüfung bei einer anerkannten Hilfsorganisation (Nr. 2) und Hunde direkt aus den Tierheimen Köln-Dellbrück, Köln-Zollstock oder Köln-Ostheim: 24 Monate, bei Hunden ab 8 Jahren bis zum Lebensende (Nr. 3). Ermäßigt wird für: auf Antrag 60 € jährlich für einen Hund bei laufender Hilfe zum Lebensunterhalt (3. Kap. SGB XII) oder Grundsicherung im Alter/bei Erwerbsminderung (4. Kap. SGB XII); jeweils 36 Monate, verlängerbar (§ 3 Abs. 2); nicht für Bürgergeld-/SGB-II-Bezug laut Service-Seite. Wo die Satzung «auf Antrag» nennt, musst du die Befreiung oder Ermäßigung beim Steueramt beantragen.
Bis wann muss ich meinen Hund in Köln anmelden?
Angemeldet wird der Hund bei der Stelle «Stadt Köln, Steueramt», und zwar innerhalb von vier Wochen nach Aufnahme bzw. Zuzug; bei eigenem Wurf innerhalb von vier Wochen, nachdem der Hund sechs Monate alt geworden ist (§ 8 Abs. 1). Die Stadt bietet dafür einen Online-Dienst an (Link im Abschnitt «Anmeldung»). Stirbt der Hund, gibst du ihn ab oder ziehst du weg, folgt die Abmeldung.
Weitere Städte in Nordrhein-Westfalen
Alle Angaben wurden aus der Satzung übernommen und geprüft (Stand 22.10.2026). Für deinen Einzelfall gilt die Auskunft des Steueramts von Köln.